Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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Restricted AreaWie die meisten anderen NATO-Länder (und nicht nur die ...) hatte auch Großbritannien während des Kalten Krieges bauliche Vorsorge getroffen, um die Regierung und Verwaltung im Falle eines Krieges in geschützten Bauwerken zumindest für begrenzte Zeit arbeits- und funktionsfähig zu halten. Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten in Ost und West setzte das Vereinigte Königreich allerdings nicht auf einen zentralen Ausweichsitz bzw. Regierungsbunker, sondern plante mit verteilten Ressourcen, also mehreren Schutzbauwerken an unterschiedlichen Orten.

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Sperrzone an der Grenze

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Thunderhorse
 


Anmeldungsdatum: 21.07.2006
Beiträge: 262
Wohnort oder Region: Bayern

Beitrag Verfasst am: 27.01.2011 17:33 Antworten mit Zitat

Shadow hat folgendes geschrieben:


Die Datei erhebt sicher keinen Anspruch auf absolute Genauigkeit. Die Kreuzung beider Linien sehe ich nur an genau einer Stelle. Mir ist die genaue Ursprungsquelle nicht bekannt, aber wenn Du da Korrekturen anregen möchtest oder die Datenlage hinterfragen...Kontaktadresse steht in der dem kmz-File beigefügten pdf-Datei.

Shadow.


Eine absolute Genauigkeit wird es nicht geben, dazu gab es immer wieder auch Veränderungen im laufe der Jahre.
Zudem ist es eine Mühsame Arbeit.
Anbei ein Link zu einem ähnlichen Projekt, Bereich Grenztruppen der DDR.
Diese Projekt läuft bereits einige Jahre und wird sukzessive erweitert/ergänzt.
Der Schutzstreifen und die Sperranlagen an der Westgrenze sind mit Masse mit Stand von 1986 dargestellt.

Download hier:
http://rapidshare.com/files/27....._2009_.zip

Falls der Link nicht funzt, hier rein schauen:
http://www.forum-ddr-grenze.de.....renze.html
Beitrag vom: 27.11.2009 02:36, dort gibt es nochmal die Verlinkung.

Nur mal zur Info, dies soll keine Werbung sein.

Link repariert, Shadow.
_________________
MfG. TH
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Buddelflink
 


Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beiträge: 508
Wohnort oder Region: Sachsen

Beitrag Verfasst am: 27.01.2011 21:10 Antworten mit Zitat

Thunderhorse hat folgendes geschrieben:
Shadow hat folgendes geschrieben:
Wer die Lage der Sperrzonen an der Westgrenze der DDR nachvollziehen möchte, den weise ich mal auf das in Abschnitt C hinterlegte kmz in unserer Datenbank hin.

Gruss, Shadow.


Die Angaben zum Schutzstreifen (rote Linie)? und Grenzgebiet (orange-Linie)?
passen hinten und vorne nicht.
Die Linien schlagen teilweise Hacken,eine wahre Pracht.
Teilweise kreuzen sich beide Linien und das Grenzgebiet liegt im Schutzstreifen.
Nach welchen Angaben wurden diese Darstellungen erstellt?

Der Schutzstreifen z.B. war mit dem Verlauf des Grenzsignal- und sperrzaun (GSSZ) identisch
Das Grenzgebiet war ebenfalls anhand der benannten Orte nachvollziehbar.


Thunderhorse,
die Angaben (Bezeichnung)sowie Lage der Linien wurde aus 2 kompletten Kartensätzen: a) Ministerium für Nationale Verteidigung b) Ministerium für Staatssicherheit und Teilkartenabschnitte der Grenztruppen übernommen und wenn möglich mit Angaben durch Zeitzeugen verglichen. Das sich die Linien kreuzen kann ich nicht erkennen.
Das hier und da ein Haken drin ist - ja, das wird aber mit der Überabeitung auf Luftbildebene und nicht Kartenebene abstellen lassen. Deine Aussage, das diese Angaben hinten und vorne nicht stimmen würde heißen, daß im Ministerium für Nationale Verteidigung, im Ministerium für Staatssicherheit und bei den Grenztruppen oberflächlich bis schlampig gearbeitet werden würde. Dieses hat sich aber bisher nicht bestätigt- im Gegenteil.
Jedoch freut sich der Autor über konstruktive Kritik, Hinweise und wird diese bei entsprechender Quellenlage auch einarbeiten.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas
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Shadow
Moderator


Anmeldungsdatum: 03.08.2007
Beiträge: 2406
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 27.01.2011 21:17 Antworten mit Zitat

Hallo Andreas,
die Kreuzung der Linien befindet sich bei Neustadt bei Coburg.

Gruss, Shadow.
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Buddelflink
 


Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beiträge: 508
Wohnort oder Region: Sachsen

Beitrag Verfasst am: 27.01.2011 21:26 Antworten mit Zitat

Na herrlich icon_mrgreen.gif icon_sad.gif
Das ist mir gar nicht aufgefallen- ich war bis eben der festen Überzeugung das beide Linien im ersten Entwurf komplett eingearbeitet waren. Das seit 2! Jahren dieses ca. 10 km lange Teilstück nicht fertig eingetragen war habe ich nie bemerkt- und es hat sich auch nie jemand diesbezüglich gemeldet. OK- wird eingearbeitet.

Mit freundlichen grüßen
Andreas
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isch
 


Anmeldungsdatum: 16.05.2010
Beiträge: 189
Wohnort oder Region: Weißenfels

Beitrag Verfasst am: 28.01.2011 19:06 Antworten mit Zitat

Hallo!

Im Bereich der Berliner Mauer steht der Hinweis das sie auch als "Antifaschistischer Schutzwall" bezeichnet wurde.
Wenn ich aber an meine Schulzeit zurück denke wurde sie aber immer als "antifaschistisch - demokratischer Schutzwall" bezeichnet.
Was ist nun richtig?

Viele Grüße
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Buddelflink
 


Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beiträge: 508
Wohnort oder Region: Sachsen

Beitrag Verfasst am: 28.01.2011 23:22 Antworten mit Zitat

Hör ich zum ersten mal. Google (für mich zwar nicht bindend aber dennoch immer wieder interessant) ergibt hierzu tatsächlich ganz wenige Treffer. Einer geht sogar zur ...

http://www.maerkischeallgemein.....indet.html

Wobei das, was in den Medien publiziert wird für mich nur als Anhaltspunkt dient, wenn ich zurück denke habe ich das im Sprachgebrauch nie gehört- immer nur als der "Antifaschistische Schutzwall". Vielleicht geben meine alten Geschichtsbücher noch etwas her- aber das dauert.

MfG
Andreas
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Thunderhorse
 


Anmeldungsdatum: 21.07.2006
Beiträge: 262
Wohnort oder Region: Bayern

Beitrag Verfasst am: 29.01.2011 12:19 Antworten mit Zitat

Buddelflink hat folgendes geschrieben:
Thunderhorse,
die Angaben (Bezeichnung)sowie Lage der Linien wurde aus 2 kompletten Kartensätzen: a) Ministerium für Nationale Verteidigung b) Ministerium für Staatssicherheit und Teilkartenabschnitte der Grenztruppen übernommen und wenn möglich mit Angaben durch Zeitzeugen verglichen. Das sich die Linien kreuzen kann ich nicht erkennen.
Das hier und da ein Haken drin ist - ja, das wird aber mit der Überabeitung auf Luftbildebene und nicht Kartenebene abstellen lassen. Deine Aussage, das diese Angaben hinten und vorne nicht stimmen würde heißen, daß im Ministerium für Nationale Verteidigung, im Ministerium für Staatssicherheit und bei den Grenztruppen oberflächlich bis schlampig gearbeitet werden würde. Dieses hat sich aber bisher nicht bestätigt- im Gegenteil.
Jedoch freut sich der Autor über konstruktive Kritik, Hinweise und wird diese bei entsprechender Quellenlage auch einarbeiten.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas



Inwieweit in den Dienststellen der DDR schlampig gearbeitet wurde, keine Ahnung.

Orte wie Kella, Lauchröden, Buch, Hönbach, Truckendorf, Titschendorf, Venzka, Reinhards, Wenigentaft, Ober- und Unterzella, Dankmarshausen, Großburschla, Lindewerra, Kirchgandern,
Böseckendorf, Bockwitz, Wendischbrome, Nettgau, Waddekath, Haselhorst, Birx um mal einige aufzuzählen, lagen nicht im Schutzstreifen sondern im Grenzgebiet/Sperrzone.

Ja, die Hacken der beiden Linien sind teilweise heftig.
_________________
MfG. TH


Zuletzt bearbeitet von Thunderhorse am 29.01.2011 13:38, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Thunderhorse
 


Anmeldungsdatum: 21.07.2006
Beiträge: 262
Wohnort oder Region: Bayern

Beitrag Verfasst am: 29.01.2011 13:37 Antworten mit Zitat

isch hat folgendes geschrieben:
Hallo!

Im Bereich der Berliner Mauer steht der Hinweis das sie auch als "Antifaschistischer Schutzwall" bezeichnet wurde.
Wenn ich aber an meine Schulzeit zurück denke wurde sie aber immer als "antifaschistisch - demokratischer Schutzwall" bezeichnet.
Was ist nun richtig?

Viele Grüße


Hab diese Bezeichung für die Grenze zu West-Berlin bzw. der Bundesrepublik noch nie gehört bzw. in irgendwelchen Veröffentlichungen/Unterlagen der GT gelesen.
Es wurden stets nur Begriffe wie:

Staatsgrenze West
Sektorengrenze
Antifaschistischer Schutzwall
Grenze zum demokratischen Sektor Berlin

verwendet.
_________________
MfG. TH
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isch
 


Anmeldungsdatum: 16.05.2010
Beiträge: 189
Wohnort oder Region: Weißenfels

Beitrag Verfasst am: 30.01.2011 18:43 Antworten mit Zitat

Hallo,

leider habe ich nichts mehr aus der Zeit. Hatte aber damals einen Vortrag über den (Un)Sinn der Sicherungen der Staatsgrenzen halten müssen. Das war glaube ich 1987.
Als "Dank" wurde ich dann in die FDJ aufgenommen.
Das Jugendlexikon gibt mir darauf keine Antwort, im Jugendweihe - Buch "Vom Sinn unseres Lebens" steht auch nichts obwohl man da auch den Mauerbau zu West-Berlin verteidigt.
Antifaschistisch-demokratisch waren aber danach die Grundordnung der DDR, die Machtorgane und die politischen Parteien, demokratisch nur die Schulreform.

Viele Grüße Isch
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Buddelflink
 


Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beiträge: 508
Wohnort oder Region: Sachsen

Beitrag Verfasst am: 30.01.2011 21:44 Antworten mit Zitat

Thunderhorse hat folgendes geschrieben:

Inwieweit in den Dienststellen der DDR schlampig gearbeitet wurde, keine Ahnung.

Orte wie Kella, Lauchröden, Buch, Hönbach, Truckendorf, Titschendorf, Venzka, Reinhards, Wenigentaft, Ober- und Unterzella, Dankmarshausen, Großburschla, Lindewerra, Kirchgandern,
Böseckendorf, Bockwitz, Wendischbrome, Nettgau, Waddekath, Haselhorst, Birx um mal einige aufzuzählen, lagen nicht im Schutzstreifen sondern im Grenzgebiet/Sperrzone.
Ja, die Hacken der beiden Linien sind teilweise heftig.


Es kann sein, daß die Linien im Gelände von denen auf dem Paier abweichen. Die Haken ergeben sich an Hand der Kartographie- das heißt die Linien folgen eingetragener Infrastruktur bzw. der Flora (z.B. Waldränder etc.)Wie schon geschrieben- schlampig wurde in den beiden Ministerien nicht gearbeitet- ich gehe davon aus- das der 500 Schutzstreifen nicht mit dem Sperrstreifen identisch ist- auch wenn er "500m Sperrstreifen" genannt wird und es in der Realität oft weniger oder viel mehr Meter sind.

Interessante historische Interviews habe ich gerade zum Ort Birx gefunden.

http://www.foto-hellhake.de/bi.....index.html

Auf jeden Fall werde ich Deinen Hinweisen nachgehen und Danke Dir für Deine Unterstützung Thunderhorse. Das Einarbeiten- wenn erforderlich- wird aber nicht von heut auf morgen geschehen- zuerst benötige ich zuverlässige Bestätigungen für Deine Aussage.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas
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