Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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NDB Tölz

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Wolf
 


Anmeldungsdatum: 21.08.2005
Beiträge: 286
Wohnort oder Region: Cottbus

Beitrag Verfasst am: 30.09.2011 22:46 Antworten mit Zitat

...na prima, da liegen wir doch gar nicht so weit auseinander.

DFS-Anfrage ist natürlich eine Option. Aus eigener Erfahrung aber sicher nicht von Erfolg gekrönt.
Die DFS ist zwar der reguläre Nachfolger der ehemaligen BFS, aber bezüglich alter Unterlagen eher zugeknöpft...

PS: noch ein Nachtrag - welche NfLs stehen Dir denn zur Einsichtnahme zur Verfügung?
Sind das die Papierausgaben oder schon digitalisiert?
Interessant wären Ausgaben vor 1955 (nur die Serie 1 - oder A)....
_________________
Material über Funknavigationsanlagen? Leider nicht - die Technik war eben da und funktionierte!
(Aussage des Leiters eines Flugplatzmuseums)
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trince
 


Anmeldungsdatum: 17.06.2010
Beiträge: 63
Wohnort oder Region: Wietze

Beitrag Verfasst am: 02.10.2011 12:00 Antworten mit Zitat

Alle Jahrgänge digitalisiert. Meine Arbeitgeber war mal so gut und hat sie mal beschafft...

Natürlich ist die DFS eher zugeknöpft, wenn aber eigene Mitarbeiter (ein guter Bekannter, an den ich die Anfrage geschickt habe) anfragen, ist das etwas anderes. :D

Mal sehen, was daraus wird!
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trince
 


Anmeldungsdatum: 17.06.2010
Beiträge: 63
Wohnort oder Region: Wietze

Beitrag Verfasst am: 03.10.2011 23:18 Antworten mit Zitat

Wolf hat folgendes geschrieben:

Interessant wären Ausgaben vor 1955 (nur die Serie 1 - oder A)....


habe doch nur die Serie B icon_sad.gif

Die Papierausgabe Serie A und B ist damals im feuchten Keller vermodert und aus Gesundheitsgründen nicht mehr vorhanden...
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HW
 


Anmeldungsdatum: 24.07.2002
Beiträge: 1680
Wohnort oder Region: Pullach i. Isartal

Beitrag Verfasst am: 04.10.2011 16:08 Antworten mit Zitat

Hallo,

Luftfahrt ist ja nicht so mein Thema, aber zum Bereich Bad Tölz kann ich sagen, dass Ihr den ehemaligen Standortübungsplatz "anpeilt".
Hier war eine Standortschießanlage, der Standortübungsplatz und wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, eine Munitionsniederlage, die auch ein Sonderwaffenlager gewesen sein könnte.
Es könnte daher auch das Funkfeuer auf dem Standortübungsplatz gestanden haben, was ich sogar stark vermute.
Auf den aktuellen Karten und Luftaufnahmen (z. B. Bayern Viewer) ist die Grenze des Standortübungsplatzes nicht mehr zu sehen bzw. eingetragen. Ich müsste aber noch eine alte Topo-Karte haben, vielleicht ist hier etwas zu erkennen.

Mir ist aber bei der Antwort von Marc_H vom 28.09.11 um 23:51 Uhr bei dem Kartenausschnitt etwas aufgefallen. Hier ist mir "NDB Neubiberg" aufgefallen. Genau wo der Punkt ist, habe ich vor ca. 25 Jahren ein Funkanlage im Wald gefunden. Sehr kleine Zaunanlage, dann eine Antenne auf einem kleinen Mast. Die Antenne, so meine ich, war eine mit 3 Stäbe nach unten und einen Stab nach oben, so wie sie auch als Funkantenne bei der Bundeswehr genutzt wurde.

Die "beleuchteten fliegenden Untertassen" VOR kenne ich, wie sahen aber diese NDB aus? Kann diese kleine Antennenanlage bei Keferloh (südlich Haar bei München), die es heute schon lange nicht mehr gibt, so etwas gewesen sein?

Gruß
HW
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trince
 


Anmeldungsdatum: 17.06.2010
Beiträge: 63
Wohnort oder Region: Wietze

Beitrag Verfasst am: 04.10.2011 19:29 Antworten mit Zitat

@HW: Das hört sich ganz nach einem NDB an. Kannst Du die Lage mal in GE einfügen?
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Björn
 


Anmeldungsdatum: 11.03.2003
Beiträge: 684
Wohnort oder Region: Igling

Beitrag Verfasst am: 05.10.2011 07:54 Antworten mit Zitat

@HW:

der Standort des Funkfeuers befand sich eindeutig auf dem Standortübungsplatz. Er wurde bis 1991 von den Special Forces aus Bad Tölz genutzt und dann der Bundeswehr übergeben, die ihn danach weiter als StoÜbPl für die Flarak aus Lenggries nutzte. Erst seit kurzer Zeit ist er nun offiziell aufgegeben.

Wenn man z.B. auf google maps nachschaut, erkennt man ziemlich genau an dieser Stelle zwei kleine Blechhütten/ Baracken, die heute noch stehen und vom Forst genutzt werden. Könnten die etwas mit dem Funkfeuer zu tun haben?

Schönen Gruß
Björn
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HW
 


Anmeldungsdatum: 24.07.2002
Beiträge: 1680
Wohnort oder Region: Pullach i. Isartal

Beitrag Verfasst am: 05.10.2011 12:18 Antworten mit Zitat

Wo das Funkfeuer für Neubiberg in Keferloh war, kann ich auf dem Meter genau nicht mehr sagen, aber so auf 200 Meter schon.
Vor einigen Jahren war ich einmal wieder mit dem Radl (Fahrrad) auf Tour (in Keferloh gibt es einen schönen Biergarten). Da ist mir die Funkanlage wieder eingefallen. Habe sie im Wald gesucht aber nichts mehr gefunden. Von der Straße führte ein Waldweg in das Wäldchen und die Antenne sah man auch von der Straße (damals vor 25 Jahren). Jetzt war alles zugewachsen und die Stelle habe ich leider auch nicht mehr genau gefunden.

Damals wusste ich aber auch nicht, dass es ein Funkfeuer war. Bundeswehr war schon erkennbar, ich meine, es hat auch auf Schildern Militärischer Bereich gestanden, bin mir aber nicht sicher.
Damals dachte ich, dass es eine kleine Relaisstation für Bundeswehrfunk war und zwar von dem großen Munitionsdepot in Hohenbrunn zu einer der vielen Kasernen in München. Eine Alternative dazu war in meinem Denken, dass die Funkanlage zum BGS (Bundesgrenzschutz) gehörte, in Haar lag nämlich in einer kleinen Kaserne der Bundesgrenzschutz. Dieser war für dem Münchner Flughafen, als dieser noch in München-Riem war, zuständig.

Gruß
HW
 
Lage des Funkfeuers (Datei: Keferloh 1.jpg, Downloads: 43) Etwas näher, links oben ist Keferloh. (Datei: Keferloh 2.jpg, Downloads: 53) Hier die Start- und Landebahn in Neubiberg (rot) und die Stelle mit dem Funkfeuer (gelb). (Datei: Keferloh - Neubiberg.jpg, Downloads: 49)
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Wolf
 


Anmeldungsdatum: 21.08.2005
Beiträge: 286
Wohnort oder Region: Cottbus

Beitrag Verfasst am: 05.10.2011 20:57 Antworten mit Zitat

trince hat folgendes geschrieben:
...wenn aber eigene Mitarbeiter (ein guter Bekannter, an den ich die Anfrage geschickt habe) anfragen, ist das etwas anderes. :D

Mal sehen, was daraus wird!


Ich bin gespannt!
Natürlich kenne ich (habe ich) auch die digitalen Ausgaben der NfLs, die die DFS recht "preiswert" veräußert - leider eben nicht vor 1955.

Björn hat folgendes geschrieben:
@HW:...wenn man z.B. auf google maps nachschaut, erkennt man ziemlich genau an dieser Stelle zwei kleine Blechhütten/ Baracken, die heute noch stehen und vom Forst genutzt werden. Könnten die etwas mit dem Funkfeuer zu tun haben?


gibt es von diesen Blechhütten Bilder?
Ein Foto von besagten Gebäuden, wäre sicherlich hilfreich...

Zur Frage nach dem NDB Neubiberg.
Wenn ihr gestattet, werde ich auch noch meinen Senf dazugeben.
Das Funkfeuer Neubiberg (Kennung " NU ") war immer eine militärische Anlage.
Bis 1957 nutzte die USAF die Anlage. Auch nach der Übernahme des Flugplatzes durch die Bundeswehr, wurde die Station weiterhin verwendet.

Der Standort, über den hier diskutiert wird (Standort2), existierte erst ab Anfang 1979. Bis zu diesem Zeitpunkt befand sich das Funkfeuer an dem Standort, den die angehängte GE-Grafik (Standort1) zeigt.
Parallel zum Standortwechsel wurde auch die Wellenlänge der Anlage verändert. Die bisherge Freqenz 419 kHz wurde durch 288,5 kHz ersetzt.

Der dargestellte Standort2 ist das Ergebnis meiner Umrechnungsversuche der alten überlieferten Koordinaten. Er ist nicht fix und kann deshalb auch Abweichungen von ca. 200 bis 300 m haben.

Mitte des Jahres 1990 wurde die Anlage stillgelegt. Ob auch alles abgebaut wurde, kann nur ein Vor-Ort-Besuch klären...
_________________
Material über Funknavigationsanlagen? Leider nicht - die Technik war eben da und funktionierte!
(Aussage des Leiters eines Flugplatzmuseums)
 
 (Datei: standort2.jpg, Downloads: 37)  (Datei: standort1.jpg, Downloads: 38)  (Datei: gesamt.jpg, Downloads: 37)
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HW
 


Anmeldungsdatum: 24.07.2002
Beiträge: 1680
Wohnort oder Region: Pullach i. Isartal

Beitrag Verfasst am: 06.10.2011 18:07 Antworten mit Zitat

Zu Bad Tölz:
ich denke Björn meint diese beiden kleinen Gebäude (gelb gezeichnet).

Fotos von Gebäuden auf dem Standortübungsplatz findet man auf GE und bei Goggle. Eingabe: "Standortübungsplatz Sachsenkam"

Beispiele:
http://www.panoramio.com/photo/12297252

http://www.panoramio.com/photo/12297239

http://www.panoramio.com/photo/12297154

Gruß
HW
 
 (Datei: Bad Tölz 2.jpg, Downloads: 32)  (Datei: Bad Tölz 3.jpg, Downloads: 35)  (Datei: Bad Tölz 1.jpg, Downloads: 33)
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Wolf
 


Anmeldungsdatum: 21.08.2005
Beiträge: 286
Wohnort oder Region: Cottbus

Beitrag Verfasst am: 06.10.2011 21:10 Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

na, das sieht mir doch sehr nach einem Treffer aus!

Der Hinweis von @Björn, bezüglich der beiden Hütten, scheint die richtige Vermutung gewesen zu sein.

HW hat folgendes geschrieben:
Zu Bad Tölz:
ich denke Björn meint diese beiden kleinen Gebäude (gelb gezeichnet)...Beispiele:
....http://www.panoramio.com/photo/12297154


und @HW hat mit seinem dritten Bild-Beispiel vermutlich das ehemalige Sendergebäude des Funkfeuers Tölz präsentiert - super.

Zumindest paßt das Äußere des Gebäudes (ich vermute mal das Panoramino-Bild zeigt die nördliche der beiden Hütten) perfekt zur Bauweise der damaligen Zeit:
- zwei separate Räume (1 x Technik und 1 x Netzersatzanlage)
- das obligatorische, vergitterte Fenster, darunter die Entlüftungsöffnung in der Wand
- die typische Dachabdeckung aus Wellasbest

Vielleicht kommt mal jemand aus der näheren Umgebung dazu, den Standort etwas näher in Augenschein zu nehmen. Bestimmt finden sich auch noch die Bodenfundamente der ehemaligen T-Antennenanlage.

Die WGS-84 Koordinaten für das Navi sind: 47°47'06.88"N - 011°36'27.44"E

Was die zweite Hütte daneben betrifft, vermute ich mal ein späteres Baudatum. Zum ehemaligen Funkfeuer hat sie meines Erachtens nicht gehört.
_________________
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(Aussage des Leiters eines Flugplatzmuseums)
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