Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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Kelvedon Hatch RGHQ 5 - Britischer Ausweichsitz

Restricted AreaWie die meisten anderen NATO-Länder (und nicht nur die ...) hatte auch Großbritannien während des Kalten Krieges bauliche Vorsorge getroffen, um die Regierung und Verwaltung im Falle eines Krieges in geschützten Bauwerken zumindest für begrenzte Zeit arbeits- und funktionsfähig zu halten. Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten in Ost und West setzte das Vereinigte Königreich allerdings nicht auf einen zentralen Ausweichsitz bzw. Regierungsbunker, sondern plante mit verteilten Ressourcen, also mehreren Schutzbauwerken an unterschiedlichen Orten.

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Die Metallwerke Niedersachsen Brinckman & Mergell ( MENIBUM)

 Der Lizenzbau von Flugzeugen für die Luftwaffe wurde mit dem Beginn des Jahres 1934 zu einem festen Bestandteil beim Hamburger Flugzeugbau. [1]  Allerdings brauchte man für die Aufträge eine Unterstützung, um die vom RLM geforderten Kapazitäten erfüllen zu können. Der Leiter der Flugzeugproduktion beim Hamburger Flugzeugbau, Max P. Andreae machte in seinen persönlichen Aufzeichnungen von 1967 deutlich, wie das Reichsluftfahrtministerium (RLM) und die Industrie bei der Aufrüstung der Luftwaffe zusammenarbeiteten, um den enormen Bedarf der Flugzeugfertigungs-Kapazitäten sicherzustellen.

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Nasen an Hochbunkern

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EricZ
Ln-Nerd


Anmeldungsdatum: 06.05.2003
Beiträge: 3354
Wohnort oder Region: Venloer Scholle

Beitrag Verfasst am: 23.09.2003 20:11 Antworten mit Zitat

Kunst am Bau? !

Klar, sollte auch ein wenig zur positiven Stimmung der schutzsuchenden Bevölkerung beitragen.

Wie wäre es daher mal mit einem neuen Thema: Verzierungen und dgl. mehr an Bunkern?

Sicherlich hat hier jeder schon mal in seinem Sprengel an alten Bunkern etwas "Schönes" gesehen.

Einige Bunker in unserer Kante sind verhältnismäßig stark verziert, und damit meine ich nicht Graffitis oder ähnliches.

Soweit ich mich richtig erinnere, hat die Hamburg doch da mal was gemacht. Es gibt doch auch eine wissenschaftliche Arbeit eines jungen Kunsthistorikers auf den Hamburg mal Bezug genommen hat.

Gruß Eric
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Langer Heinrich
Gast





Beitrag Verfasst am: 23.09.2003 20:27 Antworten mit Zitat

Moin

Zunächst einmal DANKE für die schöne Schnittzeichnung. Jetzt ist ja alles klar.

Das Thema mit den Verzierungen wäre ja echt mal was Interessantes. Die größte Verzierung für einen Bunker ist sicher das komplette Verblenden mit Mauerwerk. Davon habt Ihr in HH ja noch genug oder (einige Zombeck-Türme) ?
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klaushh
 


Anmeldungsdatum: 14.05.2002
Beiträge: 2359
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 23.09.2003 20:27
Titel: "Kunst am Bunker"
Antworten mit Zitat

Moin, moin!

Bei dem erwähnten Kunsthistoriker dürfte es sich um Henning Angerer mit seinem Buch "Flakbunker" (nicht zu verwechseln mit Foedrowitz oder Sakkers) handeln.
Weiter ist zum Thema etliches im Buch "Bunker in Hamburg" von Schmal / Selke erwähnt.

In Hamburg galt die Devise, dass (vor allem Hoch-) bunker sich erträglich ins Stadtbild einpassen sollen. Dazu gehören Beachtung der Lage, der äußeren Gestaltung (Eingangs-, Gesims usw. -gestaltung). Besonders ist dazu aber auch zu zählen die Fassadengestaltung. So sollten die Bunker nack Kriegsende gestaltete Fassaden und teilweise richtige Dächer bekommen. In einigen wenigen Fällen hatte man bereits mit der Verklinkerung begonnen, in anderen Fällen lagen die Klinker bereits am Bunker aufgestapelt, bis sie nach den Angriffen 1943 für Wohnungsbau verwendet wurden.

Gruß
klaushh
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EricZ
Ln-Nerd


Anmeldungsdatum: 06.05.2003
Beiträge: 3354
Wohnort oder Region: Venloer Scholle

Beitrag Verfasst am: 23.09.2003 20:44 Antworten mit Zitat

@ klaushh

Genau die Arbeit meine ich !
Wird auch z.B. hier erwähnt:
http://www.hamburg.de/Behoerde.....r/news.htm

Das es diese Arbeit zwischenzeitlich als Buch gibt, habe ich gerade feststellen können. Einfach mal bei einem der bekannten Internetbuchhändler stöbern...

Was die Verzierungen betrifft: MUHNS beschäftigt sich doch auch sehr intensiv mit Luftschutzbunkern.

Wäre das nicht auch ein Thema für ihn?

Gruß aus Duisburg, Eric
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EricZ
Ln-Nerd


Anmeldungsdatum: 06.05.2003
Beiträge: 3354
Wohnort oder Region: Venloer Scholle

Beitrag Verfasst am: 23.09.2003 20:46 Antworten mit Zitat

@ langer heinrich

Die Schnittzeichnungen müßte man auch in anderen LS-Orten 1. Ordnung im jeweiligen Archiv finden können.

Die Planungen im Vorfeld, waren in Duisburg sehr detaillier. Und die Überbleibsel, die man heute in unserer Stadt noch findet, sind bestimmt nur ein Teil des Ganzen.

Gruß Eric
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Langer Heinrich
Gast





Beitrag Verfasst am: 23.09.2003 21:07 Antworten mit Zitat

Hi

Wir haben auch so einige Schnitte von Bunkern in WHV (die ich natürlich habe icon_smile.gif ), leider sind das alles keine Originale mehr. Die kommen alle aus den 60ern, da das Archiv im Krieg zerstört wurde. Wir haben hier keine Vierkantbunker, die ihre Entlüftung in dieser Weise nach außen führen (nur Rundbunker). Daher war ich auch so erfreut, eine solche variante zu sehen.
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EricZ
Ln-Nerd


Anmeldungsdatum: 06.05.2003
Beiträge: 3354
Wohnort oder Region: Venloer Scholle

Beitrag Verfasst am: 23.09.2003 22:08 Antworten mit Zitat

Moin,

in Duisburg haben wir ja noch 40 Luftschutzhäuser, also echte hochhausartige Bunker. Daneben noch eine Vielzahl von anderen Schutzbauten.

Nach Durchsicht meiner Aufnahmen ist mir aufgefallen, daß an 8 von 40 Hochbunkern Lüftungsnasen zu finden sind.
Eigentümlich dabei ist aber, daß diese Nasen sehr unterschiedlich in der Optik sind, so wie keine menschliche Nase exakt einer anderen gleicht.

Mir stellt sich jetzt die Frage: Wurde hier experimentiert?

Sonst gab es doch durchaus Regelbauten, Einheitsbaracken usw.


Wenn Interesse bestehen sollte, kann ich die anderen "Zinken" der Duisburger Hochbunker mal hier ergänzend posten.


Gruß Eric
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Langer Heinrich
Gast





Beitrag Verfasst am: 23.09.2003 22:14 Antworten mit Zitat

Mag sein, daß da unterschiedliche Wandstärken, eine unterschiedliche Anzahl von hinausführenden Lüftungsrohren etc. eine Rolle gespielt hat.
Vielleicht wurden auch neue Erkenntnisse immer wieder konsequent umgesetzt und/oder weiterentwickelt.
Die ande"Nasen" würden mich sehr interessieren ! ! !
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EricZ
Ln-Nerd


Anmeldungsdatum: 06.05.2003
Beiträge: 3354
Wohnort oder Region: Venloer Scholle

Beitrag Verfasst am: 23.09.2003 22:22 Antworten mit Zitat

Noch eine Ergänzung:

Irgendwie gibt es - finde ich - einige Parallelen in der Architektur der Schutzgebäude (die ja an sich als einzige nach einem gewonnenen Krieg hätten übrigbleiben sollen ...) und den echten Hochhäusern aus der Nachkriegszeit.

Könnte mal ein kleiner Nebenkriegsschauplatz werden.

Durch die zum Teil erheblichen, nach dem Krieg vorgenommenen Modifizierungen an den Bunkern, die ja gerade in den ersten Jahren nach dem Krieg auch zu Wohnzwecken genutzt worden sind, wares für mich gar nicht so leicht innerhalb unserer schon nicht gerade kleine Stadt, die echten Bunker zu finden. icon_confused.gif

Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen gemacht?

Eric
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EricZ
Ln-Nerd


Anmeldungsdatum: 06.05.2003
Beiträge: 3354
Wohnort oder Region: Venloer Scholle

Beitrag Verfasst am: 24.09.2003 09:11 Antworten mit Zitat

Moin,

hier habe ich mal die anderen Exemplare!

Teil 1:

Bremmenkamp im Stadtteil Duisburg-Beeck, nicht weit weg von der König-Brauerei (König-Pilsener).

Dieser Bunker hat an jeder Außenseite eine Lüftungsnase.

Von der Konstruktion allerdings völlig anders, als der lange Zinken von der Kammerstr.

Es gibt in Duisburg keinen anderen Hochbunker, der gleich mit vier großen Lüftungen versehen ist.
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 (Datei: bremmenkamp3.jpg, Downloads: 305)  (Datei: bremmenkamp5.jpg, Downloads: 304)  (Datei: bremmenkamp7.jpg, Downloads: 296)
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