Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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Restricted AreaWie die meisten anderen NATO-Länder (und nicht nur die ...) hatte auch Großbritannien während des Kalten Krieges bauliche Vorsorge getroffen, um die Regierung und Verwaltung im Falle eines Krieges in geschützten Bauwerken zumindest für begrenzte Zeit arbeits- und funktionsfähig zu halten. Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten in Ost und West setzte das Vereinigte Königreich allerdings nicht auf einen zentralen Ausweichsitz bzw. Regierungsbunker, sondern plante mit verteilten Ressourcen, also mehreren Schutzbauwerken an unterschiedlichen Orten.

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Die Metallwerke Niedersachsen Brinckman & Mergell ( MENIBUM)

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Heeresverpflegungsämter

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Djensi
 


Anmeldungsdatum: 28.08.2003
Beiträge: 1650
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 03.09.2006 23:45
Titel: Heeresverpflegungsämter
Antworten mit Zitat

Anmerkung vom Moderator:
Dieses Thema hat seinen Ursprung hier:
http://www.geschichtsspuren.de.....php?t=7177



katschützer hat folgendes geschrieben:
Moin,


Und hier in RD gibts 4 Stück, aber andere Bauart. Stehen auf dem Gelände des ehem. WBBeklA, heute LHBw ("Kleiderkammer").
Vielleicht darf ich ja ein paar Fotos machen... Mal die StoV fragen.

MfG


... und von der RD-Bauart gibt es derer ein paar in HH-Tonndorf, direkt an der Bahn, auch früher (oder noch?) z.T.Kleiderkammer der BW. Ich glaube jedenfalls, das wir die gleiche Bauweise meinen.

Gruß Djensi
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hollihh
 


Anmeldungsdatum: 12.09.2005
Beiträge: 1445
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 04.09.2006 13:07 Antworten mit Zitat

Djensi hat folgendes geschrieben:

... und von der RD-Bauart gibt es derer ein paar in HH-Tonndorf, direkt an der Bahn, auch früher (oder noch?) z.T.Kleiderkammer der BW. Ich glaube jedenfalls, das wir die gleiche Bauweise meinen.

Gruß Djensi


Moin,

sind die Gebäude in RD und insbesonders in HH Tonndorf (Rahlau) wirklich ehemalige Reichsnährstandsilos ? Mit Silos haben diese Blöcke eigentlich gar nichts gemeinsam - ein Silo hat in der Regel keine Zwischendecken und Geschosse sondern ist im Prinzip eingröße Röhre, in die oben etwas eingefüllt und unten entnommen wird...Zudem fehlt hier der obligatorische Wasseranschluß - allerdings liegen hier Gleise.

In dem Gebäude in der Rahlau befand sich eine Kleiderkammer der Bundeswehr - meines Wissens ist das Gelände mit ca. 9 ha heute auch "lost" und wird wohl Gewerbefläche. Fast identische Gebäude befinden sich auch an der A 7 Höhe Fallingbostel, hinter dem Viebrock Gelände - auch hier sind viele Gleise.

Gruß

Holli
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Djensi
 


Anmeldungsdatum: 28.08.2003
Beiträge: 1650
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 04.09.2006 21:19 Antworten mit Zitat

hollihh hat folgendes geschrieben:

Moin,

sind die Gebäude in RD und insbesonders in HH Tonndorf (Rahlau) wirklich ehemalige Reichsnährstandsilos ? Holli



Ich habe gerade gelesen, dass die Gebäude an der Rahlau als Heeresverpflegungs-Hauptamt errichtet worden sind. Also keine Reichsnährstandssilos.

Djensi
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Käpt´n Blaubär
 


Anmeldungsdatum: 25.05.2002
Beiträge: 1173
Wohnort oder Region: Hamburg-Wandsbek

Beitrag Verfasst am: 04.09.2006 22:27 Antworten mit Zitat

hollihh hat folgendes geschrieben:
sind die Gebäude in RD und insbesonders in HH Tonndorf (Rahlau) wirklich ehemalige Reichsnährstandsilos ? Mit Silos haben diese Blöcke eigentlich gar nichts gemeinsam - ein Silo hat in der Regel keine Zwischendecken und Geschosse sondern ist im Prinzip eingröße Röhre, in die oben etwas eingefüllt und unten entnommen wird...Zudem fehlt hier der obligatorische Wasseranschluß - allerdings liegen hier Gleise.

In dem Gebäude in der Rahlau befand sich eine Kleiderkammer der Bundeswehr - meines Wissens ist das Gelände mit ca. 9 ha heute auch "lost" und wird wohl Gewerbefläche.


Moin!
Die Bundeswehr ist dort immernoch drin, zumindest in einigen Gebäuden. Und einige Blöcke sind wohl auch als Silos gebaut worden, erkennbar an den fensterlosen Fassaden.
Gruß
Michael
_________________
Das Leben ist kurz, behauptet man.
Ansichtssache, sage ich. Die einen sind kurz, die anderen sind lang, und manche sind mittel.
Außerdem hatte ich noch dreizehneinhalb andere davon.
(Walter Moers, Die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär)
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Talpa
 


Anmeldungsdatum: 21.05.2004
Beiträge: 332
Wohnort oder Region: Osnabrück

Beitrag Verfasst am: 04.09.2006 23:36 Antworten mit Zitat

hollihh hat folgendes geschrieben:
...sind die Gebäude in RD und insbesonders in HH Tonndorf (Rahlau) wirklich ehemalige Reichsnährstandsilos ? Mit Silos haben diese Blöcke eigentlich gar nichts gemeinsam - ein Silo hat in der Regel keine Zwischendecken und Geschosse sondern ist im Prinzip eingröße Röhre, in die oben etwas eingefüllt und unten entnommen wird...

Gruß

Holli



Hallo!
Nach heutiger Bauweise hast du sicherlich recht mit der "großen Röhre",
aber die hier beschriebenen Silos haben ebend doch Zwischendecken.
Bei den kleineren Baumustern über etwa den halben Grundriss.
Die verbleibende Fläche besteht dann aus Silozellen.
Bei den großen Schwestern dann entweder oder.
Zu erkennen sind die Schüttböden immer an den Fenstern.
Diese dienen in erster Linie der Trocknung von feuchtem Getreide.
Flach ausgebreitet wird es von Hand solange umgeschaufelt bis es trocken ist.
In dem Ursprungsstrang "Geisterhäfen" ist ein Silo aus Leipzig abgebildet
wo die Aussenhülle teilweise fehlt. Gut zu erkennen sind die einzelnen Geschossdecken.

Gruß
Talpa
_________________
Taktik ohne Technik ist hilflos,
Technik ohne Taktik ist sinnlos.
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katschützer
 


Anmeldungsdatum: 28.03.2004
Beiträge: 1351
Wohnort oder Region: Bundesweit

Beitrag Verfasst am: 05.09.2006 00:14 Antworten mit Zitat

hollihh hat folgendes geschrieben:
...sind die Gebäude in RD und insbesonders in HH Tonndorf (Rahlau) wirklich ehemalige Reichsnährstandsilos ? Mit Silos haben diese Blöcke eigentlich gar nichts gemeinsam - ein Silo hat in der Regel keine Zwischendecken und Geschosse sondern ist im Prinzip eingröße Röhre, in die oben etwas eingefüllt und unten entnommen wird...


Moin,

ein Rendsburger Urgestein erzähle mir, daß während des Krieges
Getreide in Säcken dort eingelagert wurde. Gebaut müssen die Gebäude allerdings nach 1936 worden sein. Sie stehen zumindest in der Nähe von Militärgelände icon_confused.gif Aber von einer passenden WehrmachtsDst ist mir Nichts bekannt.

MfG
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Bei strenger Pflicht
Getreu und schlicht
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hollihh
 


Anmeldungsdatum: 12.09.2005
Beiträge: 1445
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 05.09.2006 08:54 Antworten mit Zitat

Moin Talpa,

das ändert ja nichts an meiner Aussage : Das eigentliche Silo ist i.d.R. ein zylindrischer Behälter (schon wegen des Innendruckes durch das Schüttgut). Man kann auf einigen Bildern sehr schön die untere Entnahmeeinrichtung sehen (der sog. "Euter"). Natürlich können noch Trockenböden oder Lagerböden an so ein Silo angebaut werden (so wie auf den Bildern aus Leipzig). In RD, Fallingbostel und in Hamburg Tonndorf stehen aber meiner Ansicht nach keine Silos, sondern höchstens Lagerhäuser - denn diese Gebäude haben durchgehend Geschoßdecken, schon erkenbar an den äußeren Fenstern. Ich glaube kaum, daß man nachträglich Geschosse in diese gebäude iontegriert hat - obwohl man das bei einigen Silos auch schon gemacht hat. So geschehen in Harburg oder Berlin...Vielleicht kann Mike noch etwas zu den Gebäuden in Fallingbostel sagen - das ist ja quasi in der Nachbarschaft...

http://www.gebaeudefoto.de/silo1.htm
Gruß

Holli
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katschützer
 


Anmeldungsdatum: 28.03.2004
Beiträge: 1351
Wohnort oder Region: Bundesweit

Beitrag Verfasst am: 13.09.2006 18:08 Antworten mit Zitat

Moin,

hab mal ein paar Bilder von den Getridelagern in RD gemacht. Insgesamt waren es 5, nach einer mehr oder weniger erfolggekrönten Sprengung vor ein paar Jahren sind noch 3 übrig. Die anderen beiden mussten einem Neubau der LHBw weichen. Habe zwischenzeitlich von der LgschVerw der StoV erfahren, daß es doch WH-Gebäude waren. Die Lagerkapazität übersteigt den Bedarf der Sto-Bäckerei (aus Kaiserszeiten) allerdings etwas.

Weiß jemand mehr? Hier erstmal die Fotos...
_________________
Bei strenger Pflicht
Getreu und schlicht
 
Zwei der Speicher aus südl Richtung (Datei: Bild027.jpg, Downloads: 178) Der westl Speicher (Datei: Bild029.jpg, Downloads: 191) Der Neubau der LHBw (Bekleidungsgesellschaft) (Datei: Bild031.jpg, Downloads: 159)
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Baum
 


Anmeldungsdatum: 15.12.2003
Beiträge: 858
Wohnort oder Region: 74223 Flein

Beitrag Verfasst am: 13.09.2006 19:45 Antworten mit Zitat

sicher, dass das Getreidesilos waren mit den vielen Fenstern? Mich erinnert das mehr Wehrmachtsverpflegungslager.

Baum
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kuhlmac
 


Anmeldungsdatum: 18.06.2005
Beiträge: 2235
Wohnort oder Region: Hamm / Iserlohn

Beitrag Verfasst am: 13.09.2006 20:29 Antworten mit Zitat

Baum hat folgendes geschrieben:
sicher, dass das Getreidesilos waren mit den vielen Fenstern? Mich erinnert das mehr Wehrmachtsverpflegungslager.

Baum


Sehe ich genauso, typische Wehrmachtsdepots, für alles, außer Getreide.
Meist Bekleidungicon_exclaim.gif , Ausrüstung, Konserven usw....
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