Die Metallwerke Niedersachsen Brinckman & Mergell ( MENIBUM)

?Der Lizenzbau von Flugzeugen für die Luftwaffe wurde mit dem Beginn des Jahres 1934 zu einem festen Bestandteil beim Hamburger Flugzeugbau. [1]? Allerdings brauchte man für die Aufträge eine Unterstützung, um die vom RLM geforderten Kapazitäten erfüllen zu können. Der Leiter der Flugzeugproduktion beim Hamburger Flugzeugbau, Max P. Andreae machte in seinen persönlichen Aufzeichnungen von 1967 deutlich, wie das Reichsluftfahrtministerium (RLM) und die Industrie bei der Aufrüstung der Luftwaffe zusammenarbeiteten, um den enormen Bedarf der Flugzeugfertigungs-Kapazitäten sicherzustellen.

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Ringtreppenturm Rosshafen - kostenloses eBook zum Download

Ringtreppenturm RosshafenUnser Büchlein "Ringtreppenturm Rosshafen - ein Luftschutzturm in Hamburg", das den Aufbau und Zustand eines inzwischen leider abgerissenen Luftschutzturms der damaligen Howaldtswerke dokumentiert, erschien vor etwa sieben Jahren in Printform. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen zur Verfügung.

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NATO-Kriegshauptquartier PWHQ NORTHAG/2.ATAF JOC Maastricht

Bereits in der frühen Phase des Kalten Krieges Mitte der 1950er Jahre war die noch junge NATO bestrebt, für wichtige Dienststellen in der gemeinsamen Kommandostruktur geschützte Hauptquartiere für den Kriegsfall zu schaffen. Die Heeresgruppe Nord (NORTHAG), hauptsächlich bestehend aus britischen, belgischen, niederländischen und ab 1957 auch deutschen Truppenteilen, war seit 1954 zusammen mit der Zweiten Alliierten Taktischen Luftflotte (2ATAF), der britischen Rheinarmee (BAOR) und der Royal Air Force Germany (RAFG) im gemeinsamen Friedens-Oberkommando (Joint Headquarter/JHQ) Mönchengladbach untergebracht.

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Flugplatz Kitzingen 1945

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zulufox
 


Anmeldungsdatum: 02.10.2006
Beiträge: 2277
Wohnort oder Region: In der Nähe des Urpferdchens

Beitrag Verfasst am: 14.01.2007 09:33 Antworten mit Zitat

bfh hat folgendes geschrieben:
Hallo!


das eine 45'er Bild geht jetzt.

Vergleicht man das Bild mit Luftaufnahmen von anderen Flugplätzen, dann würde ich sagen, daß dieses Bild während der Instandsetzung des Flugplatzes durch die Amerikaner entstanden ist.

Die kleinen runden Löcher dürften durch die kontrollierte Sprengung von Munition entstanden sein.

Viele Grüße
Günter


Hallo Günter,

die Aufnahme stammt, wie im ersten Beitrag geschrieben, vom 31. März 1945.
Zu diesem Zeitpunkt waren die Amerikaner noch Kilometerweit entfernt von Kitzingen. (So auf die Schnelle: Kitzingen wurde erst nach dem 4.4.45 besetzt.)

Die Löcher sind im Übrigen auch noch auf einer Luftaufnahme von 1973 zu sehen.

MfG
Zf 1_heilig.gif
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petzolde
 


Anmeldungsdatum: 05.09.2004
Beiträge: 2096
Wohnort oder Region: Münster

Beitrag Verfasst am: 14.01.2007 11:52 Antworten mit Zitat

Eine große Anzahl kontrollierter Sprengungen direkt neben einer Bahnstrecke? Konnte es das wirklich geben? Mal abgesehen vom Termin - da hatte man sicherlich andere Probleme: Ende März 1945 hatten die Amerikaner gerade bei Aschaffenburg den Main überwunden, d.h. in Kitzingen nahte die Front.
gruß EP
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bfh
Gast





Beitrag Verfasst am: 14.01.2007 13:50 Antworten mit Zitat

zulufox hat folgendes geschrieben:


Hallo Günter,

die Aufnahme stammt, wie im ersten Beitrag geschrieben, vom 31. März 1945.
Zu diesem Zeitpunkt waren die Amerikaner noch Kilometerweit entfernt von Kitzingen. (So auf die Schnelle: Kitzingen wurde erst nach dem 4.4.45 besetzt.)

Die Löcher sind im Übrigen auch noch auf einer Luftaufnahme von 1973 zu sehen.

MfG
Zf 1_heilig.gif



Hallo,

wenn die Luftbilder VOR dem Einmarsch der Amerikaner entstanden, dann passen meine Erklärungen natürlich nicht.

Die Betonmischer der Engineer Aviation Battailons sind normalerweise auf Luftaufnahmen sehr gut zu erkennen. Aber die konnten am 31.03.45 ja noch gar nicht dagewesen sein.

Sehr häufig wurde die Bahn während und auch nach dem Krieg zum Abtransport von Blindgängern genutzt. Die Blindgänger wurden dann außerhalb der Städte, in Kiesgruben neben den Bahngleisen gesprengt.
Könnte also passen.

Diese Arbeiten wurde in der Endphase des Krieges überwiegend von KZ-Häftlingen durchgeführt. Die Räumtrupps hatten durchschnittlich 10 Mann und waren in der Nähe der Sprengplätze untergebracht. Hier könnte die Lagerliste auskunft geben. Gab es in Kitzingen ein KZ-Außenlager für ein Bombenräumkommando?

In den Jahren 2005/2006 wurden im Bereich der Harvey Barracks, d.h. dem Flugplatz Kitzingen umfangreiche Altlastenuntersuchungen durchgeführt. Das erstellte Gutachten sollte eigentlich in der Stadtverwaltung Kitzingen vorhanden und auch öffentlich zugänglich sein. Wenn gründliche gearbeitet wurde, dann sollte dort die Antwort zu finden sein.

Am 31.03./01.04.1945 verlegt der Stab des NJG6 von Kitzingen nach Schleißheim. Werde jetzt das KTB des NJG6 raussuchen und dort nachlesen, ob sich ein Hinweis findet


Viele Grüße
Günter
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Gast






Beitrag Verfasst am: 02.01.2009 14:11
Titel: Re: Flugplatz Kitzingen 1945
Antworten mit Zitat

Imme hat folgendes geschrieben:
Hallo Leute,
auf einem Luftbild vom 31.03.1945 ist nordöstlich des Flugplatzes Kitzingen ein mit Trichtern/Gruben dicht übersähtes Areal erkennbar, dessen Entstehung ich mir nicht erklären kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Trichter durch Bombardierungen entstanden sind (für Sprengbomben zu dicht und begrenzt und für Splitterbomben zu große Trichter).
Hat schon mal jemand so etwas gesehen? Kann es ein, dass dort Gruben ausgehoben wurden um Abfälle/Trümmer zu beseitigen?


Tschüss

Danke für die interessanten Luftaufnahmen, mit denen ich aber nicht ganz klar komme, wenn diese wirklich das Gebiet nordöstlich des Flugplatzes darstellen sollen. Ich finde auf Google Earth den Bach nicht, den man auf dem Luftbild ausmachen kann.
Was dagegen stimmen könnte ist, daß es sich um Bombentrichter handelt. Vom Flugplatz Kitzingen aus hat meines Wissens nach die Luftwaffe der Wehrmacht mit sogenannten Betonbomben, wahrscheinlich vom Typ ZC 50 oder ZC 250, Abwürfe geübt. Die Zielgebiete lagen wahrscheinlich in relativer Nähe zum Flugplatz. Aber nordöstlich gab es schon damals eine Ansiedlung (Großlangheim) und ein derart breiter Bach, der, wie dargestellt, in einen fast quadratischen See mündet, fließt dort nicht?!
Was für mich auch nicht paßt: Von 10 Uhr nach 4 Uhr verläuft eine Trasse (Weg, Straße, Eisenbahnlinie). Die Trichter grenzen im Bild rechts ganz nah an diese Trasse, aber kein einziger Einschlag auf der Trasse. Präzision?

Weißt Du näheres oder hast Du weitere Bilder?
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