Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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Restricted AreaWie die meisten anderen NATO-Länder (und nicht nur die ...) hatte auch Großbritannien während des Kalten Krieges bauliche Vorsorge getroffen, um die Regierung und Verwaltung im Falle eines Krieges in geschützten Bauwerken zumindest für begrenzte Zeit arbeits- und funktionsfähig zu halten. Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten in Ost und West setzte das Vereinigte Königreich allerdings nicht auf einen zentralen Ausweichsitz bzw. Regierungsbunker, sondern plante mit verteilten Ressourcen, also mehreren Schutzbauwerken an unterschiedlichen Orten.

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Bunker in NRW zum Verkauf

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BVK
 


Anmeldungsdatum: 15.11.2005
Beiträge: 82
Wohnort oder Region: Everswinkel

Beitrag Verfasst am: 04.10.2011 19:54 Antworten mit Zitat

Da das Exposé noch mindestens bis zum 18.10.2011 im angegebenen Netz steht, steht es jedem Interessierten frei, sich das Exposé herunterzuladen.
icon_smile.gif

Aktuell bietet die BImA den HB in Herne, Schulstraße 77 zum Verkauf an.

Das Exposé als Anlage.

Ps.:

Unter Pkt. 8 Hinweise ist der letzte Hinweis interessant... icon_wink.gif
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Tom Riddle
Gast





Beitrag Verfasst am: 07.10.2011 06:47
Titel: Münster
Antworten mit Zitat

Moin,

ich häng das mal hier an, weil der Titel ja "Bunker in NRW" ist.

Vor einem Jahr (08.10.2010) berichtete die Lokalzeit Münster, daß ein HB in der Lambertistraßen Münster zu verkaufen ist (mit einigen schönen Innenaunahmen.

Gestern kam aber nun ein Bericht, daß ein HB "scheibchenweise" gesprengt werden soll, bevor die Bagger anrücken (fast ganz unten auf der Seite).

Handelt es sich dabei um denselben Bunker oder einen anderen HB? Das geht nämlich nicht aus dem Bericht hervor. Vielleicht weiß jemand aus Münster ja näheres.

TR
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Gravedigger
Moderator


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2481
Wohnort oder Region: Sennestadt

Beitrag Verfasst am: 08.10.2011 09:01
Titel: Re: Münster
Antworten mit Zitat

Tom Riddle hat folgendes geschrieben:

Gestern kam aber nun ein Bericht, daß ein HB "scheibchenweise" gesprengt werden soll, bevor die Bagger anrücken (fast ganz unten auf der Seite).


Moin,

da auf der Seite nur die aktuellen Nachrichten aus Münster sind ist der etwas sinnlos icon_sad.gif
_________________
Zivilisation bedeutet, sich gegenseitig zu helfen von Mensch zu Mensch, von Nation zu Nation. (Henry Dunant)
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Tom Riddle
Gast





Beitrag Verfasst am: 08.10.2011 11:11
Titel: Re: Münster
Antworten mit Zitat

Gravedigger hat folgendes geschrieben:

...

da auf der Seite nur die aktuellen Nachrichten aus Münster sind ist der etwas sinnlos icon_sad.gif


Moin.

Dann gehen wir doch ins Archiv. Dort ist der Clip noch bis nähsten Donnerstag (13.10.2011) abrufbar.

TR
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BVK
 


Anmeldungsdatum: 15.11.2005
Beiträge: 82
Wohnort oder Region: Everswinkel

Beitrag Verfasst am: 09.10.2011 20:06
Titel: HB Ottostraße / Lambertistraße in MS
Antworten mit Zitat

#
Tom Riddle,

Wer suchet der findet.

icon_wink.gif

Das ist der HB in der Ottostraße in Münster (so die offizielle Bezeichnung).

Wg. © kann ich den von Dir angesprochenen Beitrag in der Lokalzeit vom 08.10.2010 hier nicht anhängen.

Anders sieht es mit dem damaligen Exposé der BImA und Artikeln in der Münsterschen Zeitung und den Westfälischen Nachrichten aus.

Leider finde ich ad hoc nicht die von Dir angesprochenen Innenaufnahmen aus der Nachkriegsnutzung.

Die örtlichen Printmedien berichteten und berichten z.Zt. über die Abrissarbeiten.
Auch über die Sorgen der Anwohner zu den Abrissarbeiten.

Interessant ist die Sprengtechnik.
Ähnlich angewandt wurde sie beim HB in Kiel.
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klaushh
 


Anmeldungsdatum: 14.05.2002
Beiträge: 2359
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 29.11.2011 15:47
Titel: Verkauf eines Hochbunkers
Untertitel: Waltrop
Antworten mit Zitat

Moin, moin!

Wieder mal ein alter Hochbunker von der BIMA zu verkaufen:

http://picture.immobilienscout.....2263611434

Der mit einem Satteldach versehene Bunker ist verklinkert, was für eine relativ frühe Errichtung spricht.
Im Exposè steht 1935 als Baujahr. Dieses halte ich allerdings für einen Fehler.
Der Bunker hat Wand- und Deckenstärken, wie sie m.W. erst später vorgeschrieben waren.
Ich mag nicht daran glauben, dass bereits 1935 derartige Bunker für die Zivilbevölkerung gebaut wurden, zumal die Gegend des Bunkers nicht besonders auffällig ist, die einen derart frühen Bau rechtfertigen würde.
Aber, wie gesagt: das sind nur Spekulationen.

Gruß
klaushh
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klaushh
 


Anmeldungsdatum: 14.05.2002
Beiträge: 2359
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 09.12.2011 23:47
Titel: Hochbunker Rütscher Straße
Untertitel: Aachen
Antworten mit Zitat

Moin, moin!

Rechtzeitig zum Fest bringt die BIMA noch den Hochbunker in Aachen, Rütscher Straße auf den Markt.
Interessante Konstruktion (siehe Zeichnungen).
Die Zeichnungen wurden offensichtlich auf Veranlassung und für die Besatzungsmacht angefertigt.
Da der Bunker durch die Universität genutzt worden ist, dürfte er einigermaßen in Ordnung sein (abgesehen vom Rückbau der Einrichtung).
Das Exposè siehe in der Anlage

Gruß
klaushh
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BVK
 


Anmeldungsdatum: 15.11.2005
Beiträge: 82
Wohnort oder Region: Everswinkel

Beitrag Verfasst am: 10.12.2011 14:17
Titel: HB AC Rütscherstr.
Antworten mit Zitat

Da die Angebotsfrist am 16. Januar endet wird es für einen Interessenten evtl. ein verspätetes Weihnachtsgeschenk werden. icon_smile.gif

Die Grundrisse wurden in 1949 wg. des Entfestigungsprogramms der Allierten gefertigt.

Im Exposé wird die historische Bedeutung dieses Bunkers nicht erwähnt. Lt. Exposé steht er nicht unter Denkmalschutz.

Über die historische Bedeutung mag sich jeder seine Meinung bilden.

Jedenfalls war dieser HB die letzte Zuflucht des seinerzeitigen "Stadtkommandanten" Wilk.

Bei der IGEL wurde dieser Bunker vor gut 2 Jahren thematisiert.

u.a. hier:
http://www.luftschutzbunker-fo.....Hochbunker

Zitat dort des auch hier aktiven Forenmitglieds derlub-AC

Der Hochbunker in der Rüttscherstraße ist insofern ein geschichtlich bedeutsames Gebäude, weil hier die letzten Kampfhandlungen um die Aachener Innenstadt ihr Ende fanden und somit Aachen als erste deutsche Großstadt erobert wurde.
Aufgrund der immer weiter in die Aachener Innenstadt vorrückenden amerikanischen Truppen, verlegte der Aachener Kampfkommandant Oberst Wilck seinen Gefechtsstand in den Hochbunker in der Rüttscherstraße.
Neben einigen Soldaten, befanden sich zu diesem Zeitpunkt auch einige Zivilisten im Bunker.
Als die amerikanischen Truppen nun unmittelbar den Lousberg erreicht hatten, waren die deutschen Soldaten und Zivilisten eingekesselt
und es begann ein Kampf um den letzten Flecken Aachens. Die amerikanischen Truppen versuchten daraufhin den Bunker mit einem 155-Millimeter-Geschütz zu "knacken". Daher wohl auch heute noch die deutlich sichtbaren Beschußschäden. Später überbrachten dann 2 amerikanische Soldaten mit weißer Flagge ein Ultimatum. Den Verteidigern Aachens würden 2 Stunden Zeit zur Kapitulation verbleiben, bevor mit einem intensiven Großangriff auf Aachen zu rechnen sei.
Oberst Wilck verließ daraufhin 2 Stunden später den Bunker und erklärte am 21.10.1944 die Kapitulation Aachens.

2 Gedenktafeln weisen noch heute auf die geschichtsträchtigen Ereignisse an diesem Ort hin.
Zu den Beschußspuren kann ich leider nur 2 etwas unscharfe Fotos sowie eine Abbbildung aus dem Buch "Die Amis sind da! - Wie Aachen erobert wurde", von Charles Whiting & Wolfgang Trees, beisteuern.


Ebenfalls dort ein Link zu dem Geschehen
Urban Operations - An Historical Casebook

On 14 October, the 3/26 concentrated two of its three companies in the reduction of a German strongpoint in St. Elizabeth's Church. By the end of the day, elements of the battalion advanced to the edge of Farwick Park, only a few blocks from Wilck's headquarters in the Hotel Quellenhof. In response, Wilck moved his headquarters to an air raid bunker 1,200 yards west of the Hotel.

The end came on 21 October, when elements of the 3/26 closed in on an air raid bunker south of Lousberg, unaware that it was Wilck's headquarters. Lt. Col. Corley, the battalion commander, dispatched his attached 155mm self-propelled gun to reduce the position. Before the gun could open fire, Wilck sent out a white flag in the hands of some American prisoners who were being held in the bunker. He broadcast a last radio message proclaiming his loyalty to Hitler and to Germany and then turned himself over to the 3/26. The surrender of the Aachen garrison took effect at 1205.[49]
 
 (Datei: IMG_9389.JPG, Downloads: 27)  (Datei: IMG_9387.JPG, Downloads: 17)
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klaushh
 


Anmeldungsdatum: 14.05.2002
Beiträge: 2359
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 25.01.2012 22:15
Untertitel: Herne
Antworten mit Zitat

Moin, moin!

Nun ist Herne an der Reihe: die BIMA verkauft einen Hochbunker in Herne.
Besser gesagt handelt es sich um das Konglumerat eines Wohn-/Geschäftshauses und eines Bunkers.
Bemerkenswert beim Bunker ist der offensichtlich früher vorhenden gewesene Beobachtungsstand (siehe Grundrißzeichnungen).
Ansonsten steht über den Bunker und seinen Zustand recht wenig im Exposè.
Bei einer Preisidee von 135.000 € möchte ich die "Pferdefüße" an der Sache nicht wissen (oder gerade doch?).

Gruß
klaushh
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klaushh
 


Anmeldungsdatum: 14.05.2002
Beiträge: 2359
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 30.01.2012 21:04
Titel: Verkauf eines Hochbunkers
Untertitel: Münster, Wörthstraße
Antworten mit Zitat

Moin, moin!

Das große Bundesland NRW verfügt natürlich auch über viele Hochbunker.
Einer von ihnen, der nicht wieder hergestellt worden ist, wird jetzt von der BIMA verkauft.

Beachtenswert die Gedenktafel, die an der Bunkerrückwand angebracht worden ist.
Durch einen Bombentreffer kamen 68 Menschen ums Leben, die sich vermutlich noch außerhalb des Bunkers befanden und Einlaß begehrten.

Exposè in der Anlage.

Gruß
klaushh
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