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Rüstungsproduktion, Lagerung, Versorgung

Beiträge über Munitionsanstalten, Munitionslager und -fabriken, Munitionsdepots, Sonderwaffenlager, Pipelines, Tanklager und andere logistische Infrastruktur für kriegswichtige Versorgungsgüter aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und des Kalten Kriegs.



Die Metallwerke Niedersachsen Brinckman & Mergell ( MENIBUM)
Geschrieben von: Eckhard Sternberg   

 Der Lizenzbau von Flugzeugen für die Luftwaffe wurde mit dem Beginn des Jahres 1934 zu einem festen Bestandteil beim Hamburger Flugzeugbau. [1]  Allerdings brauchte man für die Aufträge eine Unterstützung, um die vom RLM geforderten Kapazitäten erfüllen zu können. Der Leiter der Flugzeugproduktion beim Hamburger Flugzeugbau, Max P. Andreae machte in seinen persönlichen Aufzeichnungen von 1967 deutlich, wie das Reichsluftfahrtministerium (RLM) und die Industrie bei der Aufrüstung der Luftwaffe zusammenarbeiteten, um den enormen Bedarf der Flugzeugfertigungs-Kapazitäten sicherzustellen.

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Das französische Armeemunitionsdepot No. 58 in Offenburg-Waltersweier
Geschrieben von: Bernhard Denne   

Das hier beschriebene, ehemalige französische Depot befindet sich bei Offenburg-Waltersweier im Gottswald. Die Stadt Offenburg liegt in der Ortenau östlich der A5 zwischen Karlsruhe und Freiburg. Das gesamte Depot unterteilte sich in zwei getrennte Depoteinheiten, die ca. 200m voneinander entfernt liegen. In diesem Bericht wird nur das südliche Depot beschrieben, es ist das deutlich größere.


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US-Road-Railroad-Siding Zolleiche
Geschrieben von: M.Buschlinger/D.Budian   

Für den "Verteidigungsfall" hatte die NATO während des Kalten Krieges in der Bundesrepublik Deutschland eine große Zahl vorbereitender Maßnahmen getroffen. Hierzu gehörten die vorbereiteten Sperren, Autobahn-Notlandeplätze, aber natürlich auch eher unspektakuläre Einrichtungen, die primär der Nachschubsicherung dienen sollten. Ein Beispiel dafür sind Straße-Schiene-Übergänge wie der hier vorgestellte.

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Munitionsdepot der US-Airforce in Wenigerath bei Morbach
Geschrieben von: M.Buschlinger & D.Budian   

Das Gelände wurde Anfang der 50er Jahre von den französischen Beatzungstruppen für eine militärische Nutzung ausgesucht. Eine Absprache der Besatzungsmächte untereinander teilte das Gelände 1955 der US Army zu, die nach der Enteignung des Geländes von den Ortschaften Wenigerath und Rapperath mit dem Bau der Anlagen begann. Anfang der sechziger Jahre wurde das Gelände an die US Air Force übergeben. 1968 wurde das Areal auf die heutige Größe erweitert und damit das flächenmäßig größte Depot der USAFE (U S Air Force Europe). Die Bezeichnung der Anlage lautete "Wenigerath Ammunition Storage Area". Seit 1972 war das Depot offiziell der Hahn Air Base unterstellt. Am 01.01.1975 wurde die Anlage in "Morbach Ammunition Storage Area" umbenannt. Auf der Anlage und in Hahn war die 50th Ammunitions Supply Squadron der USAFE stationiert.

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Ayers Kaserne "The Rock" in Kirchgöns/Hessen
Geschrieben von: Alex Leib & Michael Grube   

Auf dem ehemaligen Fliegerhorst der Luftwaffe in Kirchgöns entstand nach dessen totaler Zerstörung durch die Airforce in der Nachkriegszeit eine US Kaserne, die aufgrund der erhöhten Lage und dem sehr steinigen Untergrund von den Amerikanern "The Rock" genannt wurde. Im Jahre 1952 wurde die Kaserne fertiggestellt und in Erinnerung an den im 2. Weltkrieg gefallenen SSG Lovall E. Ayers auf seinen Namen getauft. Die Kaserne beheimatete die 1st Brigade und 3rd Armored Division der US Streitkräfte, die auf diesem riesigen Areal knapp 7.000 Soldaten und ca. 350 gepanzerte Fahrzeuge stationierte. Die Familien der Soldaten wurden in sog. Housing Areas in Wetzlar und im nur fünf Kilometer entfernten Butzbach untergebracht. Es gab mehrere Einkaufsmöglichkeiten in Butzbach, Friedberg und Gießen, wo in allen Städten größere US Einheiten stationiert waren. Auf dem Gelände der Ayers Kaserne wurde nun ein eigener Gleisanschluss samt großen Verladerampen zum Verladen bzw. Transportieren von gepanzerten Fahrzeugen in die Manövergebiete und zum schnellen Abtransport an die möglichen Strategischen Punkte während des Kalten Krieges gebaut. Folgende Einheiten kamen später noch dazu: 1.Btl Air Defense Artillery. 1 Brig., 3.Btl.36.Infantery Brigade, 2.,3.Btl 33 Armoured Brigade, 2 Btl. 32 Armoured Brigade.

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U-Verlagerung "Kolibri", Barsbüttel
Geschrieben von: Michael Grube   

Die im Mai 1936 mit einem Kapital von drei Millionen Reichsmark gegründete Harburger Firma MENIBUM (Metallwerke Niedersachsen Brinckmann & Mergell), ein Tochterunternehmen der Harburger Oelwerke Brinckman & Mergell ("HOBUM") produzierte ursprünglich landwirtschaftliche Maschinen, wurde aber schon bald, angeblich gegen den Willen der Eigentümer, für die Produktion von Rüstungsgütern eingesetzt. 

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DAG-Werk Dömitz
Geschrieben von: Michael Grube   

DAG-Werk Dömitz - historische AnsichtIn Dömitz an der Elbe wurde im Oktober 1892 ein Werk der Firma Sprengstoffwerke Dr. R.Nahnsen & Co KG errichtet, das bereits Mitte 1893 die Produktion aufnehmen konnte. Hergestellt wurden damals Explosivstoffe und Zündmittel, so z.B. TNT, Pikrinsäure, Tetryl und Nitroglycerin. Zu den wichtigsten Nebenbetrieben gehörten eine Salpetersäure- und Schwefelsäure-Herstellung und Fabriken für Collodiumwolle und Glycerin. Geschäftsführer der Fabrik war der Lüneburger Dr.phil.R.Nahnsen.

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WIFO-Tanklager HOKO Melbeck-Embsen
Geschrieben von: Michael Grube   

Bei Melbeck/Embsen, in der Nähe von Lüneburg, wurde in den Jahren 1937-1939 im Auftrag der IG Farben AG eine Fabrik zur Herstellung von hochkonzentrierter Salpetersäure errichtet. Wie bei vielen Rüstungsbetrieben der NS-Zeit wurden die Gebäude so gestaltet, daß sich ein dörfliches, Hof- oder Guts-ähnliches Bild ergab. Die Tarnung erwies sich in diesem Fall als so effektiv, daß es niemals zu einem Bombenangriff auf dieses Werk kam.

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NATO-Sonderwaffenlager Alten-Buseck
Geschrieben von: Alexander Leib & Michael Grube   

Das 42 Hektar große Gelände besteht aus zwei Bereichen: Dem ehemaligen Munitionsdepot der Bundeswehr mit ca. 45 Munitionslagerhäusern und einem Sonderwaffenlager der NATO (USAFAD = US Army Field Artillery Detachment). Die beiden Depots wurden Anfang der siebziger Jahre errichtet und 1993 von der NATO bzw. der Bundeswehr aufgegeben.

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Pulverfabrik EIBIA Dörverden
Geschrieben von: Michael Grube   

Eine der Pulverfabrik EIBIA in Bomlitz recht ähnliche Anlage wurde in den Jahren ab 1938/1938, ebenfalls von der Montan-Tochter EIBIA GmbH, bei Dörverden errichtet. Auf dem rund 385 Hektar großen Areal entstanden zunächst 273 Gebäude, darunter neben den eigentlichen Produktionsgebäuden auch zwei Kraftwerke und zahlreiche Betriebs- und Verwaltungsbauten. Nur sieben Gebäude waren unterirdisch, der größte Teil war oberirdisch oder mit einem Erdwall geschützt. Die Wasserversorgung erfolgte über eigene Brunnen, das Abwasser wurde über zwei Leitungen direkt in die Weser geführt. In einem Außenbereich wurde zusätzlich ein gesondertes Lager eingerichtet. Die Bauausführung oblag der Organisation Todt und wurde zum großen Teil von Zwangsarbeitern erbracht.

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Lufthauptmunitionsanstalt 4/XI Oerrel
Geschrieben von: Michael Grube   

Im Bereich des kleinen Ortes Oerrel in der Lüneburger Heide wurden während der NS-Zeit gleich mehrere Rüstungsanlagen errichtet (vgl. auch Heeresversuchsstelle Munster-Nord). Eine davon, die Lufthauptmunitionsanstalt 4/XI, war hauptsächlich für die Lagerung und Füllung von Kampfstoffmunition für die Luftwaffe vorgesehen. Für diese Arbeiten wurden u.a. auch etwa zweihundert Zivilarbeiter aus einem nahegelegenen Lager herangezogen.

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Marinesperrzeugamt Starkshorn
Geschrieben von: Michael Grube   

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U-Verlagerung Malachit / Komplexlager KL-12
Geschrieben von: Markus Scholz & Michael Grube   

Malachit, Zugang N Nachtugallenschlucht 1945Zum Ende des Zweiten Weltkrieges hin wurden immer mehr industrielle Produktionsstätten in ländliche Gebiete ausgelagert, um den massiver werdenden Bombenangriffen auf die Städte und Industrieanlagen auszuweichen. Da bot es sich natürlich an, besonders gefährdete Fabriken in Stollenanlagen und Bergwerke zu verlagern. Auch in der alten Garnisonsstadt Halberstadt am östlichen Harzrand war die benötigte Infrastruktur vorhanden, Truppenteile standen vor Ort bereit und die geologischen Gegebenheiten waren ideal.

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Das Sonderwaffenlager Bellersdorf und die Aartalkaserne Herbornseelbach
Geschrieben von: Dominic Döring & Michael Grube   

In den "graphical location codes by area" , einem Nummernrastercode für amerikanische Militär-Installationen, findet sich sowohl die Aartal-Kaserne in Herborn-Seelbach, einem kleinen, netten Ort neben Herborn , als auch das Lager Bellersdorf. Die Gelände liegen beide im Lahn-Dill-Kreis in Hessen. Traurige Berühmtheit erlangte die Stadt Herborn im Sommer des Jahres 1987, als ein Tanklaster mit überhöhter Geschwindigkeit in den Ortskern der Stadt fuhr und ungebremst in eine Häuserzeile raste. Er hatte defekte Bremsen und setzte neun Häuser in Brand. Bei dem Unglück sterben vier Menschen. Der Militarisierungsatlas weist den Standort Herborn-Seelbach als einen Zwischenlagerungspunkt für Pershing-II-Bestandteile aus. Der Atlas spricht auch von einem Sonderwaffen-Depot bei der Kaserne. Dieses Depot lag jedoch nicht im Ortsteil Seelbach selbst, sondern bei dem nur wenige Kilometer entfernten Dorf mitten im Wald. Auf etwa 350m über NN liegt der mit rund 380 Einwohnern kleinste Ortsteil Bellersdorf der Gemeinde Mittenaar.

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Munitionswerk Malchow
Geschrieben von: Sven Bardua und Michael Grube   

1938 ist die verschlafene 5.000-Seelen-Stadt Malchow aus ihrer Ruhe gerissen worden. Im westlich benachbarten Wald begann der Bau eines großen Munitionswerkes, in dem im letzten Kriegsjahr etwa 5.500 Menschen beschäftigt waren. Heute führt die Autobahn 19 Berlin-Rostock mitten durch das 340 Hektar große Werksgelände, das eine dicht bewaldete Trümmerlandschaft ist. Vor allem die Lager für die Zwangsarbeiter und die 1940 begonnenen Bauten der Sandfeld-Siedlung aber erinnern noch heute eindrucksvoll an dieses dunkle Kapitel der Stadtgeschichte.

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NATO-Versorgungsdepot Grebenhain/Vogelsberg
Geschrieben von: Alexander Leib   

Das NATO- Versorgungsdepot Grebenhain wurde Anfang der 1980er Jahre unter heftigsten Protesten der Friedensbewegung und Grünen in einem Wald in der Nähe des Hoherodskopfes errichtet. Hierzu wurde ein großer Teil des Gebiets der ehemaligen, 1935 errichteten Luftmunitionsanstalt Hartmannshain vom Bund zur Verfügung gestellt. Das Gelände mußte zuvor allerdings aufgrund unsachgemäßer Sprengungen zu Ende des 2. Weltkrieges komplett von Munitionsrückständen geräumt werden.

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NATO-Depots im Saarland
Geschrieben von: M. Buschlinger & D. Budian   

Die vier hier behandelten saarländischen US-Munitionslager wurden während des "Kalten Krieges" in den Jahren 1971 bis 1974 unter Leitung des Finanzbauamtes erbaut. Zunächst wurde Anfang 1971 mit dem Bau des Depots Marpingen begonnen. Die Erstellungskosten pro Depot betrugen damals ca. 4,5 Millionen DM. Alle vier Depots wurden in zuvor nur forstlich genutzten Waldgeländen errichtet und sind weitgehend baugleich.

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WIFO-Tanklager Hitzacker
Geschrieben von: Michael Grube   

Die Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft mbH (Wifo) mit Sitz in Berlin wurde vom Deutschen Reich im August 1934 zum Zwecke der Beschaffung, Bevorratung und des Transports strategischer Rohstoffreserven für den Kriegsfall gegründet. Offizielle Aufgabe des Unternehmens war "die Errichtung und der Betrieb von Versuchs- und Forschungsanlagen zur Förderung von Industrie und Handel". Gesellschafter waren die Gesellschaft für öffentliche Arbeiten AG, Berlin mit 16.000 RM Anteil am Stammkapital und die I.G. Farbenindustrie AG, Frankfurt mit 4.000 RM Anteil. Projekte der Gesellschaft gab es im gesamten Reichsgebiet. Bis zum Ende des Tanklager-Bauprogramms Mitte 1942 hatte die Gesamtkapazität der WIFO-Tanklager rund 1,5 Millionen m³ Kraft- und weit mehr als 100.000m³ Schmierstoffe erreicht, darüber hinaus verfügte die WIFO über große Tankkapazitäten für andere Stoffe, über mehr als 38.000 Kesselwagen und 35 Schiffe. Am Kriegsende arbeiteten reichsweit rund zehntausend Mitarbeiter für die Gesellschaft.

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Luftmunitionsanstalt 4/XI Höfer und U-Verlagerung LÖWE, Mariaglück
Geschrieben von: Michael Grube   

Schacht Mariaglück - U-Verlagerung "Löwe"


Die bergbauliche Geschichte Höfers reicht zurück bis ins Jahr 1906 zur Gründung der Gewerkschaft Mariaglück - zunächst in Gotha. Am 11. März 1910 wurde dann die Bergbaugesellschaft Mariaglück mbH in Celle gegründet. Bei ersten Probebohrungen war man bei einer Teufe von 120m auf einen Salzstock gestoßen, weitere Bohrungen folgten. Im Jahr 1910 begannen die ersten Bergleute mit dem Ausbau zweier Schächte (Schacht Mariaglück in Höfer und etwa 1.300m entfernt Schacht Fallersleben bei Habighorst). Im Jahr 1911 wurde eine Bergwerksgesellschaft gegründet, die 1916 in Habighorst mit der Förderung beginnen konnte. Nachdem die beiden Schächte miteinander verbunden waren, nahm 1922 auch Mariaglück die Förderung auf. 1924 wurde Schacht Fallersleben bereits wieder stillgelegt und sorgte nur noch für die Bewetterung der Anlage. Bis 1943 hatte man die Jahresproduktion auf rund 240.000 Tonnen gesteigert.

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Pulverfabrik EIBIA Bomlitz
Geschrieben von: Michael Grube   

Im Jahr 1935 begann in der Lohheide bei Bomlitz im Auftrag des Reichswehrministeriums die Errichtung einer Nitrocellulose-Produktion durch die Firma Wolff & Co. Die Firma blickte schon damals auf langjährige Erfahrungen in der Pulverproduktion zurück, die bis ins Jahr 1815 zurückreichen. Auf einem Areal von rund 35ha entstand 1935 zunächst die Anlage Waldhof mit 121 Gebäuden, darunter neben produktionstechnischen Anlagen und Labors auch eigene Wasser- und Kraftwerke und ein Anschlussgleis zur Werkbahn der Firma Wolff. Ganz in der Nähe wurden die Materiallager Röpersberg und Bayershof errichtet. 1938 ging das Eigentum an die EIBIA GmbH für chemische Produkte über, ein Tochterunternehmen der Fa. Wolff &Co.

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Lufthauptmunitionsanstalt I/XI Hambühren
Geschrieben von: Michael Grube   

Im Jahre 1939 begann der Aufbau dieser Anlage mit einer Gesamtfläche von mehr als 4qkm in der Nähe von Celle. Dazu und zum späteren Betrieb wurden fast 10.000 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene eingesetzt, die in vier Lagern in Hambühren und sieben weiteren im Nachbarort Ovelgönne untergebracht waren. Hinzu kam ab 1944 nnoch ein unterirdisches Lager auf der 640m-Sohle des Kalischachtes "Prinz Adalbert", wo etwa siebzig Gefangene unter unmenschlichen Bedingungen ihr Dasein fristen mußten - jede Woche durften sie nur für ein oder zwei Stunden ans Tageslicht.

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Marine-Sperrzeugamt Druhwald
Geschrieben von: Michael Grube   

Ankertaumine JAMDruhwald – das hört sich fast romantisch an, nach einem dunklen Wald mit Käuzchen und Wildschweinen im dichten Unterholz. Tatsächlich ist dieses Bild heute auch (wieder) gar nicht so weit von der Realität entfernt. Bis 1928 war das ausgedehnte Waldgebiet bei Steinbeck an der Luhe noch preußischer Staatsforst und gehörte zur Garlstorfer Forstverwaltung, danach wurde das Gelände im Zuge einer Gebietsreform dem Ort Steinbeck zugeschlagen. Während des Zweiten Weltkrieges ging es dann im Druhwald allerdings doch weitaus weniger beschaulich zu, als der Name es vermuten lässt.

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Marinegroßtanklager Ölhof Bleckede
Geschrieben von: Michael Grube   

Bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts richtete die Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven in Bleckede an der Elbe ein Marinegroßtanklager ein. Während des zweiten Weltkrieges hatte es eine Gesamtkapazität von rund 300.000 Kubikmeter, gelagert wurden dort die Betriebsmittel Dieselöl, Steinöl, Braunkohlenteeröl, Dekalin, Schmieröl, Petroleum, Ethanol und Fluorescinlösung.

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Heeresmunitionsanstalt Scheuen
Geschrieben von: Michael Grube   

Schon 1870/71 wurde nahe des kleinen Ortes Scheuen bei Celle ein Schießplatz für die Reichswehr eingerichtet. Im Ersten Weltkrieg kam dann ein Marineflugplatz hinzu.

In den Jahren 1934 bis 1939 wurde eine Munitionsanstalt mit mehr als zweihundert Gebäuden errichtet. Für die leitenden Mitarbeiter entstand eine Siedlung mit 24 Wohnungen in zwölf Doppelhäusern. Gefertigt wurde Infanteriemunition, Handgranaten sowie Panzerabwehrgeschosse. Die Arbeit in der Fabrik wurde zum größten Teil von rund 400 Zwangsarbeitern verrichtet, die, getrennt nach Geschlecht, in zwei Lagern untergebracht waren. Es handelte sich hauptsächlich um Serben und Jugoslawen, später auch um Russen und Belgier. Auch viele Frauen aus der Umgebung wurden zur Arbeit in der MunA dienstverpflichtet.

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Raketenversuchsstelle Trauen
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