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Die Zonengrenze bei Hötensleben
Geschrieben von: Michael Grube   
Mittwoch, den 02. Mai 2001 um 09:00 Uhr

Etwa 15km südlich von Helmstedt liegt, direkt östlich der ehemaligen Zonengrenze, der kleine Ort Hötensleben. Hier hat man sich vor einiger Zeit entschieden, einen Teil der DDR-Grenzanlagen nicht ab- bzw. wieder aufzubauen und so ein Mahnmal zu setzen.

Blick über das Sicht- und Schußfeld

Auf einer Länge von rund 350 Metern und einer Fläche von ca. 6,5ha kann der Besucher das Grenzsystem sozusagen "live" erleben. Eine Tafel informiert über diesen Grenzabschnitt. Eine Kurzinfo dazu gibt es hier.


SpurensicherungsstreifenWachturm und FB-3

Leider wurde selbst hier etwas "gepfuscht" - der mordernere der beiden Beobachtungstürme wurde offenbar nach Grenzöffnung vom Fundament gekippt. Anstatt ihn dort wieder aufzusetzen hat man ihn einige Meter daneben hingestellt und durch Aufschieben von Sand am Umfallen gehindert. Dabei wurde dann auch gleich die Vorderseite des Beoachtungsbunkers verschlossen. Schade.

Trotzdem - äusserst empfehlenswert.

Quellen (Auszug):
- Grenzmuseum Hötensleben
- Aktion Ungeziefer, Manfred Wolter
- Die Grenze - Ein deutsches Bauwerk, Jürgen Ritter/Peter Joachim Lapp
- Mitten in Deutschland - Mitten im 20. Jahrhundert, Bundesministerium für Gesamtdeutsche Fragen
- Aussagen von Zeitzeugen

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Dezember 2009 um 16:56 Uhr
 
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